
Das Wetter hätte nicht besser sein können bei unserem Vereinsausflug ins badenwürttembergische Mosbach, wo wir abends einem Rittermahl beiwohnen wollten.

Die Mädels beim Sonnenbaden auf dem ersten Rastplatz (es sollten noch ein paar auf der Hinfahrt hinzukommen).

Unser Quartier in leuchtendem Gelb. Das Präsidentenpärchen hatte eine passende Suite (mit mehreren Zimmern, TV und Minibar) bekommen, aber auch die Zimmer für die "normalen" Vereinsmitglieder waren sehr komfortabel!

Um dem Gefühl des Mittelalters ein wenig näher zu kommen, reiteten Petra und Kerstin zuerst einmal eine Attacke.

Bevor es am Abend für uns auf die Burg ging, erkundeten wir die Umgebung des Hotels und trafen auf einen Biergarten, ...

... wo uns der erste Kumpel des Tages zulief (bzw. rollte). Leider durften wir ihn nicht mitnehmen. Aber die Trauer wich im späteren Verlauf wieder, da wir adäquaten Ersatz bekommen sollten.

Nachdem wir das Bier in Voraussicht eines nächtlichen "Absackers" schonmal unserem Kühlschrank zugeführt hatten, ...

... konnten wir dann mit dem Zug zur Burg starten. Wenn die Fahrscheinautomaten auch das gemacht hätten, was wir von ihnen wollten, wären wir auch nicht schwarz gefahren! So ging es jedoch nicht anders.

Der Zug fuhr natürlich nicht direkt bis zur Burg, wir kamen um einen Fußmarsch nicht herum. Und da es im Mittelalter (fast) keine Straßen gab, nutzen wir die (ebenfalls nicht vorhandenen) Waldwege.

Manchmal ging es nur mit vereinten Kräften weiter.

Anstatt Petra hätten wir eigentlich Stenger in diesem Foltergerät einsperren sollen, da dieser plötzlich nach schweißtreibendem Anstieg meinte: "Oh legg, do woar isch schommo".

Bevor es mit dem Rittergelage losging, hatten wir noch ein wenig Zeit, uns überall umzusehen. Richtig idyllisch!

Honig-Met als Willkommenstrunk!

Dann startete der eigentliche Teil unserer Fahrt. Immer wieder wurden Personen aus dem Publikum in den Verlauf des Spektakels eingebunden, sehr häufig kam jemand von uns an die Reihe (hier Knappe Andreas).

Der Gaukler demonstrierte an Radlingers Hemd seinen Zigarettentrick. Wobei wir bis heute nicht wissen, wo diese hingekommen ist.

Zwischenzeitlich kam dann auch Kollege Nr. 2 namens Fiffi an unseren Tisch. Er war an dem Abend
so stark wie noch nie, unterhielt uns mit kräftigem Gesang und bescherte uns eine Menge Spass!

Der offizielle Teil war aber noch nicht zu Ende und Knecht Thomas musste den Ritter der Burg mit Trommelwirbel in den Saal begleiten...

... dort angekommen wurde er dann von Magd Kristin und weiteren Personen geküsst, was ihm sichtlich sehr gefiel.

Auch der Gaukler zeigte immer wieder seine Kunststücke und sorgte für tolle Stimmung!

Fiffi lief zur Hochform auf und saß nach dem Essen eigentlich mehr bei uns als bei seinen Kegelfreunden vom Nachbartisch.

Da der Mundschenk Reinhold (ebenfalls ein Kegler) immerzu aufgefordert wurde seinen Trinkspruck "Edle Zecher, erhebet die Becher" aufzusagen, stieg der Konsum sowie die Stimmung kontinuirlich an.

Und obwohl das Rittermahl und das dazu gehörende Programm schon vorbei waren, blieben wir noch, denn es war dank Fiffi ja so lustig.

Ab und zu musste Jürgen (Fiffis Sohn) seinen Vater zurückhalten...

... denn sonst hätte dieser den Burgjungfrauen noch mehr Anträge und Komplimente gemacht.

Auch dieser Abend musste leider zu Ende gehen. Nach viel Gesang, Freude, Bier und Wein traten wir unseren Heimweg an. Von den Burgherren bekamen wir dazu zwei Fackeln mit auf den Weg.

Auf dem Rückweg wurde weiter gefeiert und gesungen.

Und hätten wir dort schon gewusst, dass die Taxifahrer ihren Pferdekutschen im Ort soviel abverlangen, wären wir wohl alle besser heimwärts geflogen!

Die Nacht ließen wir dann bei einem Umtrunk mit dem gekühlten Bier aus der Heimat in der Präsidentensuite noch ausklingen.
Schlafet gut, Ihr edlen Ritter!
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