
Mit insgesamt 5 Männern ging es am Morgen des 18. August und nach längerer Planung der Reisekofferkapazitäten Richtung Flughafen Hahn (nachdem wir auf dem Hinweg wirklich alle saarländischen und pfälzer Kleinstorte mitgenommen hatten - Kultur beginnt eben schon vor der eigenen Haustür!).

Dieses Ryanair-Flugzeug sollte uns in die lettische Hauptstadt Riga bringen. Wir waren gespannt, was uns dort erwarten wird.

Nach Ankunft am Flughafen und 30minütiger Busfahrt, kamen wir dann zu unserem "Friendly Fun Franks"-Youth Hostel ...

... welches erst vor kurzem renoviert wurde.

Leider hatte man vergessen, die Rückseite auch zu renovieren; dort lag nämlich die Eingangstür. Vorne hui, hinten pfui! :-) Aber innen war es alles andere als alt und dreckig. Das Hostel erfüllte all unsere Anforderungen!

Während unseres ersten Freibiers (wir wurden doch tatsächlich direkt nach dem Einchecken gefragt, ob wir denn ein Freibier wollten! - was für eine Frage???) erklärte uns Casper die Gegebenheiten der lettischen Hauptstadt und gab uns eine Einführung in die Do's and Don'ts!

Da schon unsere deutschen Vorfahren in Riga wussten, was mit den Gesetzesbrechern passiert, hielten wir uns natürlich an die von Casper genannten Regeln ("Don't drink in the streets (10 Lats / 14 Euro)! Don't piss in the streets (50 Lats / 70 Euro)! Don't fight with the locals! ..."

Nach einer ersten Stadtbesichtigung und für weitere "free beers" (welche uns als Entschädigung für das noch nicht fertig gesäuberte Zimmer angeboten wurden), ließen wir uns im Barraum des Youth Hostel nieder ...

... wo wir gleich darauf von Borat begrüßt wurden!

An dem Wochenende war in Riga Stadtfest. Es gab mehrere Bühnen mit guter Livemusik sowie meist gutem Bier und passendem Essen. Da wir nichts gegen diese drei Aspekte hatten, mischten wir uns unters Volk.

Auf dem eigentlichen Weg zurück zum Youth Hostel, wurde unsere Aufmerksamkeit auf eine nette Cocktailbar gelenkt, an der wir einfach nicht vorbeikamen (Cocktails und Service erhielten Bestnoten ;-)). Us jusu veselibut!
Wir hatten noch rund eine Stunde Zeit, weiter Flüssigkeit aufzunehmen, ...

... um uns dann an der Jugendherberge mit unserem Kapitän Jack Sparrow zu treffen, um zu einer SeXXXy Back - Party in der Discothek
"La Rocca" geführt zu werden. Also eilten wir mit Casper durch die nächtlichen Straßen.

Dort angekommen ging es dann auf die Tanzfläche weiterfeiern.
Die Nacht sollte dort aber auch noch nicht enden:
In der Stadt ging es in einen weiteren Schuppen, vor welchem Casper uns leider nicht gewarnt hatte. Dies sollte er aber für weitere Besucher in seine Warnliste mit aufnehmen ("Don't go to PINK PANTHER (10 Lats / 14 Euro). Prefer drinking in the streets for the same money! :-))

Nach einer Runde Schlaf haben wir uns morgens dann die Sehenswürdigkeiten vorgeknüpft. Hier der Dom.

Und hier das Freiheitsdenkmal "Milda" als Symbol der lettischen Souveränität!

Nachmittags fuhren wir mit dem Zug und einem Fahranfängerlokführer zur Ostsee.

Während einige so mutig waren und schwimmen gingen (richtig schwimmen, nicht wie auf dem Bild nur bis zum ersten Beinhaar) ...

... genossen die anderen zusammen mit Casper (der mit der weißen Sonnenbrille) ein paar kühle Bier sowie die heiße Aussicht.

Da Riga abends nicht schläft (und wir auch nicht), machten wir uns dann auch gleich wieder in die Stadt. Aus diesem Gebäude könnte man doch einen lettischen FCH-Fanshop machen!

Nachdem wir dann so durch die Nacht irrten ...

... und in einer Skybar hoch über der Stadt auch noch ein paar Cocktails tranken ("Don't ever trink Riga Black Balsam!"), endete auch schon wieder unser letzter Abend in der Ferne.

Für all diejenigen, die auf einen nächtlichen Snack bei einer weltweit führenden Imbißkette nicht mehr mitkamen, ...

... gingen wir morgens dann noch einmal gemütlich frühstücken ("Ja ist denn heut schon Weihnachten?" ;-)).

Die kleinen Meinungsverschiedenheiten bezüglich des Weges zum Flughafenbus hatten wir dann auch bald aufgelöst, ...

... und so konnten wir zusammen mit unseren schönen Erinnerungen an diese Stadt den Heimweg antreten.
Riga war klasse!
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