
Die diesjährige Vereinsfahrt führte uns in die slowenische Hauptstadt Presslau. Hätten wir vorher gewusst, dass unser Flieger über die uns so nahegelegene Autobahn A1 fliegt, wären wir wohl mit dem Auto angereist.

Auch wenn es hier so aussieht und durch die (teils bewusste) Verwechslung der Städtenamen der Eindruck entsteht, wir wären in Berlin gelandet, ist dem nicht so (wir fahren erst nach Berlin, wenn wir uns für das DFB-Pokalfinale qualifiziert haben). Hier geht es um unseren Tripp nach Bratislava (Slowakei) - oder war es doch P(b)resslau? Ach egal. Berlin hieß jedenfalls unser Zimmer mit eigenem Bad und Farb-TV in unserem Hostel.

Direkt nach dem Einchecken im Hostel ging es in die Stadt. Auf den Straßen warteten bereits 1000 Menschen. Weniger auf uns als auf den Verkaufsstart des neuen iPhones von Apple im örtlichen T-Mobile-Laden.

Wir wussten zuerst nicht recht, wo wir hinlaufen sollten, ...

... und legten einen kurzen Stop in dem Café "Carpe Diem" ein. Die Keramikausstellung ist hier sehr zu empfehlen!
Nach einem leckeren Bier (wir bemerkten schnell, dass man immer nur das zweite bestellen sollte) und einem BMW wollten wir weiterziehen.

Als wir uns kräftig die Ohren säuberten, war das nächste Ziel auch schon klar zu hören: die zu vernehmende Musik leitete uns in die richtige Richtung!

Unsere Länderreise sollte nämlich an dem Abend noch nicht aufhören, nein, wir betraten Neuland und entdeckten einen bisher für uns fremden Staat: Cuubaaa!

Die Tageszeitung mit den angebotenen Cocktails hatten wir schnell studiert.

Die gute Musik, tanzende Menschen und die leckeren Cocktails haben uns so geködert, dass wir auch die folgenden Tage noch ein paar Mal hierher kamen (ein paar Mal = jeden Abend ;-)).

Der erste Abend war schnell vorrüber. Auf dem Heimweg blieb noch etwas Zeit für Phantombilder ...

... und andere Touristenfotos.

Gut erholt und vollkommen ausgeschlafen (bei 36 Grad Raumtemperatur in unserem Hostelzimmer; ganz oben, 2. Fenster von links) ...

... machten wir uns am ersten Morgen auf Besichtigungstour durch die Stadt.

Da der Aufstieg zur Pressburg ...

... ziemlich anstrengend war, ...

... genehmigten wir uns oben angekommen zuerst einmal eine Verschnaufpause.

Da das Wetter an dem Tag so herrlich war, beendeten wir die Sightseeingtour gleich darauf wieder und fuhren zum nahegelegenen See, wo Andreas fast in die Verkaufsbude fiel, um danach doch ohne Essen zurückzukehren.

Am Abend hatte er sich aber wieder erholt und die Lust auf Essen wich der Lust auf eine edle Zigarre. Ach ja, wir waren mittlerweile wieder in unserem Stamm-Etablissement
"Casa del Havana".

Auf dem Weg zurück zum Hostel trafen wir noch auf einen netten Einheimischen, welchen wir auf einen 1,5l Starobrno-Absacker mit 12% (was auch immer die Prozent bei dem slowakischen Bier heißen mögen) mitnehmen wollten, aber er kam einfach nicht aus seinem Loch heraus.

Auch ohne den Kerl genossen wir noch ein Bierchen im Hostel und danach die Aussicht auf die Stadt.

Der Samstag führte uns dann nach einstündiger Zugfahrt ins verregnete Wien - eigentlich war es eher kühl als verregnet an dem Tag, aber was solls, das passt so halt besser zu dem Bild :-)

In Wien gab es neben unfreundlicher Bedienungen im Café vieles zu entdecken, eine Schnellübersicht sehen Sie hier.

Wir freuten uns am meisten über ein Stück Sachertorte und Rote-Früchte-Cocktail-Tee.

Falls Sie mal in Wien sind und in der Wiener Stadtbrauerei etwas essen und trinken wollen, sollten Sie JETZT schon dort anrufen und bestellen. Es kann sein, dass die Zapfanlage immer noch kaputt ist. Zur Überbrückung der Wartezeit bedient aber eine feche Kellnerin (wenn sie sich nicht mittlerweile schon erhängt hat - was wir alle nicht hoffen!).

Am Abend mussten wir nicht lange überlegen, wo wir hingehen: natürlich in die Cocktailbar auf einen kleinen Mojito.

Es dauerte ein wenig, bis wir eine passende, freie Stelle im Gästebuch gefunden hatten, wo wir uns verewigen konnten.

Den Stift dafür haben wir uns bei einer österreichichen Gruppe ausgeliehen, die eigentlich gar nicht nach Bratislava wollte, sondern viel lieber in Budweis weggeht und dazu noch krankenversichert ist und seit 8 Jahren bei einer deutschen Firma arbeitet.

Unserem Gollum war das ziemlich egal.

Ziemlich fertig von den Nächten wurde der letzte Tag extrem chillig. Durch die enormen Einnahmen der iPhone-Verkäufe an die 1000 wartenden Menschen sponsorte T-Mobile an der Donau einen künstlich gestalteten Strand mit Ruhezonen - genau das, was wir brauchten!

Sehr lässig zum relaxen waren auch die beiden Fatboys, die Sie hier auf dem Bild sehen können.
So nannten sich nämlich diese großen, roten Kissen am Coca Cola-Stand. Das Konter-Bier gab es hier für 25 SKK (entspricht 0,83 Euro)! Mehr als eins ging aber nicht mehr rein :-)

Aber auch das eine, letzte Bier der Reise machte fröhlich, vor allem, wenn man aufgrund der zurückgegangenen Gewichtsbelastung wieder frei durchatmen konnte.
Fast hätten wir dann noch unseren Heimflug verpasst, weil die fest eingeplanten Busse und Straßenbahnen sonntags nicht fuhren, aber wir haben es doch noch rechtzeitig zum Flughafen geschafft und die Ryanair-Maschine hat uns wieder sicher nach hause gebracht. Seitdem geht uns das Cuubaaa-Lied nicht mehr aus dem Kopf ... ;-)
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